Echte Wolldecken #166
Hüttencharme oder Zweisamkeit?
Woran denken Sie beim Wort «Ehe»?
An rote Rosen, goldene Ringe, den Brautstrauss und ein schönes Fest oder an Unterschriften, Trauzeugen und ans Personenstandsregister?
Man muss nicht als hoffnungsloser Romantiker gelten, wenn man eher zur ersten Hälfte der Aufzählung tendiert. Und jetzt kommt der Witz. Wissen Sie, woher das Wort «Ehe» stammt?
Es hat seinen Ursprung im althochdeutschen «ēwa», was ungefähr «Gesetz, Recht, Ordnung» bedeutete. Das Wort «Ehe» meinte ursprünglich also nicht primär Partnerschaft oder Liebe, sondern bezog sich mehr auf die rechtlich verbindliche Ordnung dahinter.
«Jetzt spinnt der Heim», denken Sie vielleicht, «will er einen auf Eheberater machen?!»
Nein. Will er nicht. Und ich komme gleich zur Sache: Unser heutiges Wort «echt» stammt vom althochdeutschen «ēhaft» ab, das seinen Ursprung auch in «ēwa» hat. Ehe und echt haben also den gleichen Ursprung! Das war wieder einmal ein Ausflug in die Tiefen unserer wunderbaren deutschen Sprache – die übrigens bis in die 1920er-Jahre die führende Wissenschaftssprache (Naturwissenschaften) dieser Welt war. Keine Angst, da tauchen wir jetzt nicht auch noch ein 😊.
Nehmen wir nun gemeinsam Anlauf, springen ab und landen beim eigentlichen Thema von heute, den echten Wolldecken.
«Echte Wolldecken? Gibt es unechte?», würde Onkel Hubert in seiner unendlichen Weisheit fragen.
Eigentlich nicht, weil nur Wolle Wolle ist und Polyester nie Wolle sein kann. (Ein klasse Satz 😉). Trotzdem wird im Alltag alles, was nach Wolldecke aussieht, gerne so bezeichnet, auch wenn es nicht zutrifft.
Ich weiss, Wolldecken sind für Leserinnen und Leser mit etwas mehr Lebenserfahrung möglicherweise ein Reizthema. Vor allem in Verbindung mit Wandern. Sie mussten mit Ihren Eltern auf einen Berg kraxeln, und als Höhepunkt wartete die Übernachtung in einer SAC-Hütte. Auf den Punkt gebracht: Modriger Hüttencharme mit staubig-kratzig-stinkigen Wolldecken, rückenmordenden Pseudomatratzen und einem nächtlichen Schnarchkonzert in fortissimo vivace. Dazu eine Duftmischung aus angebrannten Älplermagronen, saurem Most und Schweiss. Wolldecke, bleib mir vom Leib!
Es kann auch anders sein: Die neusten – echten – CoastLand-Wolldecken in meinem Sortiment sind kuschelig-warm-anschmiegsam-weich-gemütlich und beleben jede Ehe. Es gibt nichts Schöneres, als darunter zu kuscheln! Vor allem jetzt, mit Anbruch der kalten Jahreszeit, kuschelt es sich noch viel schöner.
Am Dienstag, 13. Oktober um 19 Uhr findet ein nächstes Webinar des SAMINA-Gründers Prof. Günther W. Amann-Jennson statt. Diesmal zum Thema Erdung (siehe auch die Blogbeiträge #59 und #102) ((Links setzen)). Bei Interesse sind Sie herzlich eingeladen, kostenlos und unverbindlich mitzuhören. Hier geht’s zur Anmeldung. Aus diesem Anlass erhalten Sie vom 13. bis und mit 24. Oktober 2026 10 % Rabatt auf die Lokosana Erdungsprodukte von Samina.
Coastland ist eine Firma aus Norddeutschland, die erstklassige Wolldecken in modernem und zugleich zeitlosem Design produziert – und zwar vollständig analog. Die grossen Webmaschinen mit Baujahr 1975 haben ihren 50. Geburtstag hinter sich und werden noch Jahrzehnte weiter produzieren – wenn man sie lässt. Bei meinen diesjährigen Sommerferien an der Nordsee habe ich CoastLand besucht und war begeistert von der einmaligen Atmosphäre und der Top-Qualität der Wolldecken. Echt begeistert! Ich versichere Ihnen, wenn Sie sich eine zulegen – oder schenken lassen – werden Sie sie nicht mehr hergeben. Auch Jahrzehnte später nicht!
Was mir bei dieser Firma besonders gefällt, sind die extrem hohen Ansprüche an das Tierwohl. Sie schreiben auf ihrer Website: «Wir arbeiten nur mit vertrauenswürdigen Partnern zusammen, die unsere Leidenschaft für Wolle und Respekt für Tiere teilen. Zertifizierte Wolle ist nicht unser Weg. Wir setzen auf den persönlichen Kontakt mit Lieferanten, Erzeugern und Schäfereien. So wissen wir stets, dass die Schafe gut behandelt werden und von wo und von wem unsere Wolle kommt. Wir pflegen enge und transparente Beziehungen zu unseren Woll-Lieferanten, besuchen unsere Schäfereien regelmäßig, und die Erzeuger uns.» CoastLand versteckt sich nicht hinter einem Zertifikat, sondern übernimmt selbst Verantwortung.
Ich glaube, ich habe in diesem Blogbeitrag meine Begeisterung nur schwer verstecken können. Sehr gerne stecke ich Sie damit an. Am besten, Sie kommen in meine Ausstellung zum Probekuscheln – alleine oder zu zweit. Bis zu Weihnachten dauert es noch ein Weilchen, aber im Oktober schon ein schönes Geschenk zu kaufen, verhindert Dezember-Stress 😊!
Nun freue ich mich, Sie in zwei Wochen zum HEIMisch-Blog Nummer 167 – «Heissi Marroni» – wieder dabei zu haben.
Bis bald!
Ihr Bernhard Heim
Schlaf- und Wohnberater und Wolldeckler
PS: Hurrlibus ist ein Mundartwort für einen Spielkreisel
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