Hüttencharme oder Zweisamkeit?

 

Woran denken Sie beim Wort «Ehe»?

An rote Rosen, gold­ene Ringe, den Braut­strauss und ein schönes Fest oder an Unter­schriften, Trauzeu­gen und ans Personenstandsregister?

Man muss nicht als hoff­nungslos­er Roman­tik­er gel­ten, wenn man eher zur ersten Hälfte der Aufzäh­lung tendiert. Und jet­zt kommt der Witz. Wis­sen Sie, woher das Wort «Ehe» stammt?

Es hat seinen Ursprung im althochdeutschen «ēwa», was unge­fähr «Gesetz, Recht, Ord­nung» bedeutete. Das Wort «Ehe» meinte ursprünglich also nicht primär Part­ner­schaft oder Liebe, son­dern bezog sich mehr auf die rechtlich verbindliche Ord­nung dahinter.

«Jet­zt spin­nt der Heim», denken Sie vielle­icht, «will er einen auf Ehe­ber­ater machen?!»

Nein. Will er nicht. Und ich komme gle­ich zur Sache: Unser heutiges Wort «echt» stammt vom althochdeutschen «ēhaft» ab, das seinen Ursprung auch in «ēwa» hat. Ehe und echt haben also den gle­ichen Ursprung! Das war wieder ein­mal ein Aus­flug in die Tiefen unser­er wun­der­baren deutschen Sprache – die übri­gens bis in die 1920er-Jahre die führende Wis­senschaftssprache (Natur­wis­senschaften) dieser Welt war. Keine Angst, da tauchen wir jet­zt nicht auch noch ein 😊.

Nehmen wir nun gemein­sam Anlauf, sprin­gen ab und lan­den beim eigentlichen The­ma von heute, den echt­en Wolldecken.

«Echte Wolldeck­en? Gibt es unechte?», würde Onkel Hubert in sein­er unendlichen Weisheit fragen.

Eigentlich nicht, weil nur Wolle Wolle ist und Poly­ester nie Wolle sein kann. (Ein klasse Satz 😉). Trotz­dem wird im All­t­ag alles, was nach Wolldecke aussieht, gerne so beze­ich­net, auch wenn es nicht zutrifft.

Ich weiss, Wolldeck­en sind für Leserin­nen und Leser mit etwas mehr Lebenser­fahrung möglicher­weise ein Reizthe­ma. Vor allem in Verbindung mit Wan­dern. Sie mussten mit Ihren Eltern auf einen Berg krax­eln, und als Höhep­unkt wartete die Über­nach­tung in ein­er SAC-Hütte. Auf den Punkt gebracht: Mod­riger Hüt­ten­charme mit staubig-kratzig-stinki­gen Wolldeck­en, rück­en­mor­den­den Pseudo­ma­tratzen und einem nächtlichen Schnar­chkonz­ert in for­tis­si­mo vivace. Dazu eine Duft­mis­chung aus ange­bran­nten Älpler­ma­gro­nen, saurem Most und Schweiss. Wolldecke, bleib mir vom Leib!

Es kann auch anders sein: Die neusten – echt­en – Coast­Land-Wolldeck­en in meinem Sor­ti­ment sind kusche­lig-warm-anschmiegsam-weich-gemütlich und beleben jede Ehe. Es gibt nichts Schöneres, als darunter zu kuscheln! Vor allem jet­zt, mit Anbruch der kalten Jahreszeit, kuschelt es sich noch viel schöner.

Am Dien­stag, 13. Okto­ber um 19 Uhr find­et ein näch­stes Webi­nar des SAM­I­NA-Grün­ders Prof. Gün­ther W. Amann-Jenn­son statt. Dies­mal zum The­ma Erdung (siehe auch die Blog­beiträge #59 und #102) ((Links set­zen)). Bei Inter­esse sind Sie her­zlich ein­ge­laden, kosten­los und unverbindlich mitzuhören. Hier geht’s zur Anmel­dung. Aus diesem Anlass erhal­ten Sie vom 13. bis und mit 24. Okto­ber 2026 10 % Rabatt auf die Lokosana Erdung­spro­duk­te von Samina.

Coast­land ist eine Fir­ma aus Nord­deutsch­land, die erstk­las­sige Wolldeck­en in mod­ernem und zugle­ich zeit­losem Design pro­duziert – und zwar voll­ständig ana­log. Die grossen Web­maschi­nen mit Bau­jahr 1975 haben ihren 50. Geburt­stag hin­ter sich und wer­den noch Jahrzehnte weit­er pro­duzieren – wenn man sie lässt. Bei meinen diesjähri­gen Som­mer­fe­rien an der Nord­see habe ich Coast­Land besucht und war begeis­tert von der ein­ma­li­gen Atmo­sphäre und der Top-Qual­ität der Wolldeck­en. Echt begeis­tert! Ich ver­sichere Ihnen, wenn Sie sich eine zule­gen – oder schenken lassen – wer­den Sie sie nicht mehr hergeben. Auch Jahrzehnte später nicht!

Echte Wolldecken_HEIMisch-#166_Beitragsbild im Text_analoge Weberei

Was mir bei dieser Fir­ma beson­ders gefällt, sind die extrem hohen Ansprüche an das Tier­wohl. Sie schreiben auf ihrer Web­site: «Wir arbeit­en nur mit ver­trauenswürdi­gen Part­nern zusam­men, die unsere Lei­den­schaft für Wolle und Respekt für Tiere teilen. Zer­ti­fizierte Wolle ist nicht unser Weg. Wir set­zen auf den per­sön­lichen Kon­takt mit Liefer­an­ten, Erzeugern und Schäfer­eien. So wis­sen wir stets, dass die Schafe gut behan­delt wer­den und von wo und von wem unsere Wolle kommt. Wir pfle­gen enge und trans­par­ente Beziehun­gen zu unseren Woll-Liefer­an­ten, besuchen unsere Schäfer­eien regelmäßig, und die Erzeuger uns.» Coast­Land ver­steckt sich nicht hin­ter einem Zer­ti­fikat, son­dern übern­immt selb­st Verantwortung.

Ich glaube, ich habe in diesem Blog­beitrag meine Begeis­terung nur schw­er ver­steck­en kön­nen. Sehr gerne stecke ich Sie damit an. Am besten, Sie kom­men in meine Ausstel­lung zum Probekuscheln – alleine oder zu zweit. Bis zu Wei­h­nacht­en dauert es noch ein Weilchen, aber im Okto­ber schon ein schönes Geschenk zu kaufen, ver­hin­dert Dezember-Stress 😊!

 

Nun freue ich mich, Sie in zwei Wochen zum HEIMisch-Blog Num­mer 167 – «Heis­si Mar­roni» – wieder dabei zu haben.

 

Bis bald!

 

Ihr Bern­hard Heim

Schlaf- und Wohn­ber­ater und Wolldeckler

PS: Hur­rlibus ist ein Mundart­wort für einen Spielkreisel

 

 

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